Karolinenpark Ruhla

Die 1999 durch Komplettabbruch freigelegte Fläche des ehemaligen VEB Elektroinstallationen Ruhla („ERU“) wurde im selben Jahr temporär als Festplatz für das Thüringer Landestrachtenfest genutzt.

Bereits zum damaligen Zeitpunkt war eine Umgestaltung der Fläche zu einer dauerhaften öffentlichen Parkanlage geplant. Diese Umgestaltung ist in mehreren Bauabschnitten realisiert worden.

2004 wurde der verrohrt geführte Erbstrom auf einer Länge von 125m offen gelegt und renaturiert.

Eine Voraussetzung für die Offenlegung bildete die durch den Bau eines Verbandsabwassersammlers erheblich verbesserte Abwasserqualität des Erbstromes. Die Gestaltung des Bachbettes erfolgte so naturnah wie möglich als „kleiner Berglandbach“.

Durch das belebende Element Wasser erhielt der Park einen neuen Gesamteindruck und lädt noch mehr zum Verweilen und Erholen ein. 3 Fußgängerbrücken queren den freigelegten Erbstrom. Entlang des Weges und des Bachlaufes entstanden Sitzbereiche mit Bänken.

Im städtischen Freiraumsystem des „Staatlich anerkannten Erholungsortes“ Ruhla bildet der Park einen sinnvollen „Baustein“. Die Verbesserung des Stadtbildes und die neue Erholungsfunktion wird von Bewohnern wie Besuchern sehr positiv reflektiert.

Spezifikationen

  • Bauherr: Stadt Ruhla
  • Landschaftsarchitekten- Friedemann und Weber aus Erfurt

    Gewässer Fachplaner- Ing.- Büro Kellner aus Mühlhausen

  • Nutzung:

  • Baukosten: 300.000 Euro
  • Co-Finanzierung: Städtebauförderung und EFRE
  • Leistungsphasen: 1-9
  • Planungsbeginn: 2000
  • Fertigstellung: 2005
  • Nutzfläche: 5.200 m²